Mikrobiologische Erkennungsmethoden – Einleitung

Ich helfe Ihnen bei der Beurteilung von Schadensphänomen durch Schimmelpilze und bei der Unterscheidung von einfachen Verschmutzungen/Kontaminationen und einem tatsächlich keimfähigen Befall.

Die von mir empfohlenen und angewendeten Beprobungsmethoden sind noninvasiv und führen zu keiner Schädigung der Objektoberfläche. Sie können sie nach Anleitung selbst durchführen. 

Eine Pilzartenanalyse wird von Kunden häufig gewünscht, ist aber nur bei größeren Beständen wirklich sinnvoll. Die Dekontamination ist das Ziel und sollte in ihrer Möglichkeit und Umfang quantitativ untersucht werden. Weitere Beprobungen sind meist kostenintensiv und nicht zielführend. Mikrobiologische Pilzartenanalysen werden teuer, wenn die Fragestellung und das Ziel der Dekontamination ignoriert werden.

Das Ziel ist ausschließlich die Rückführung auf eine gesundheitsunschädliche Grundbelastung, der wir auch im Alltag ausgesetzt sind und nicht die Sterilisation.

Ursachenbeseitigung = Schimmelprävention

Allein durch die Objektbeprobung ist die Wahl der richtigen Behandlung manchmal nicht abgeschlossen. Nicht selten muss die Raumsituation näher betrachtet werden. Deren umfassende Bewertung bietet mit der Objektbetrachtung den besten Schutz vor weiterem Befall. ( "Schimmelpilze in Innenräumen – Nachweis, Bewertung, Qualitätsmanagement.")

Häufig müssen durch einen Fachmann Luftproben entnommen werden. Die Messung der MVOC's (Microbial volatile organic compounds – der muffige Geruch) und eine Staubprobenanalyse auf Mykotoxine und Gebäudeverkeimung bleiben jedoch über die einfache Luftkeimmessung hinaus Nachweismethoden, die wohl nur selten zum Einsatz kommen.

Wichtig ist bei einer Luftkeimmessung, dass neben der Bestimmung der Anzahl koloniebildender Einheiten (KBE), eine Differenzierung der Schimmelpilze und ihre Überprüfung auf eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch toxische oder pathogene Stoffe durchgeführt wird.

Es ist bei einem Befall grundsätzlich nicht ausreichend, lediglich die Gattung zu bestimmen. Einzelne Spezies einer Gattung können durch die Bildung unterschiedlicher Toxine und Allergene verschiedene Wirkungen auf Objekte und auch auf die Gesundheit haben. Zudem kann eine Gattungsbestimmung bei der Findung der Kontaminationsursache hilfreich sein.

Fachleute vor Ort nicht immer notwendig !

Unerlässliche Beprobungen erfordern nicht zwingend den Einsatz von Mikrobiologen, sondern können in einem gewissen Maße durch mikrobiologische Laien nach Anleitung durchgeführt werden. Somit bestimmen Sie als Auftraggeber ganz aktiv den Umfang unseres Einsatzes und die tatsächlich anfallenden Kosten mit. Natürlich gehören zu unserem Leistungsspektrum, dass wir Ihnen die notwendigen Materialien und Informationen in einem Komplettpaket mit der mikrobiologischen Auswertung und restauratorischen Beurteilung anbieten – speziell auf Ihr Problem zugeschnitten.